

Dennis - Lead Guitar
Yannick - Bass Guitar
Julia - Vocals
Tobias - Drums
Axel - Keyboards

DEATHTINY ist ein Wortspiel aus "death" (Tod) und "destiny" (Schicksal) und steht für die eher dunkle Seite- etwas unausweichliches, vielleicht auch mystisches- und wirkt sich sowohl auf die Songtexte aus- wenn auch oft nur vordergründig, da es viel zwischen den Zeilen zu entdecken gibt- als auch auf die Musik, die Aggressivität mit Atmosphäre, Eingängigkeit mit Progressivität, weiblichen Gesang mit extremen Vocals oder traditionellen Metal mit vielen anderen Einflüssen verbindet.
Die Band wurde von Dennis Buffing (gitarre, vocals) ins Leben gerufen, mit dem Ziel, seinen eigenen musikalischen und textlichen Stil zu verwirklichen. Nach langer Suche war Anfang 2003 mit Jana Lüdenbach (vocals), Matthias Hüpfl (gitarre), Axel Greiner (keyboards) und Jan Jäckle (drums) das Line-up komplett. Schon Mitte des Jahres waren genug Songs komponiert und das erste Demo "Frozen World" wurde veröffentlicht. Im Herbst des Jahres gab es die ersten Live-Auftritte, die recht vielversprechend verliefen. Weitere Konzerte kamen hinzu und nebenher enstanden weitere Songs. So war bald genug eigenes Songmaterial vorhanden, um das Debütalbum in Angriff zu nehmen, das Anfang 2005 in Eigenregie veröffentlicht wurde. Neben den eigenen Kompositionen enthielt der Longplayer auch eine sehr eigene Interpretation von Shakira`s "Whenever, Wherever", die bei den Live-Auftritten immer zu begeistern wusste.
Leider verließ Sängerin Jana Lüdenbach, kurz vor Album-Veröffentlichung, aus persönlichen Gründen, die Band. Die Suche nach einer Nachfolgerin sollte sich als sehr schwer und langwierig erweisen. So fanden sich zwar mehrere Sängerinnen, doch schien es nie so richtig zu passen. Dadurch kam die Band längerer Zeit nicht wirklich voran. Zwischenzeitlich hatte auch Matthias Hüpfl die Band verlassen und wurde für einige Zeit, durch Thomas Flor, an der Rhythmus-Gitarre ersetzt.
Erst 2008 sah Deathtiny wieder optimistischer in die Zukunft. Nachdem Jan Jäckle aus beruflichen Gründen die Band ebenfalls verlassen musste, wurde mit Tobias Brezler ein würdiger Nachfolger an den Drums gefunden. Etwas später konnte Seraina Kyria als neue Sängerin bestätigt werden, mit der die Band relativ bald wieder auf die Bühne zurück konnte und kurz später, für eine neue EP, zurück ins Studio ging. Auf "Descending" - Anfang 2009 wieder in Eigenregie veröffentlicht- zeigte sich eine deutliche Weiterentwicklung des eigenen Stils, vor allem gesanglich hatte sich die Band für ganz andere Richtungen geöffnet. Und auch optisch hatte man sich noch stärker auf die Musik und Texte eingelassen, so wurde vor allem die dunklere Seite hervorgehoben.
Leider verließ Seraina Kyria kurz nach Veröffentlichung von "Descending"- aus musikalischen und persönlichen Gründen- Deathtiny. Und so stand man wieder vor dem Aus. Doch die verbliebenen Bandmitglieder entschiedenen sich weiterzumachen und fanden schon kurz später eine Nachfolgerin. Julia Mann, eine talentierte, junge Sängerin, bislang ohne viel Band- und Live-Erfahrung, schaffte es mit Ihrer Motivation und Begeisterung, ihre Bandkollegen zu infizieren und zu überzeugen. So wurde mittlerweile neues Songmaterial ausgearbeitet und erste Live-Termine stehen an. Anfang 2010 wurde mit Yannick Ninkov auch das erste mal ein Bassist fest in die Band integriert.

Für die musikalische Ausrichtung der Band sollten die Grenzen des traditionellen Heavy Metal um verschiedene, auch genrefremde Einflüsse erweitert werden, ohne dabei jedoch Eingängigkeit und Heavyness vermissen zu lassen. Die Umsetzung der gesteckten Ziele äußert sich in stark riff-orientierten Stücken mit tragenden Melodien und einer möglichst klassisch gehaltenen Instrumentierung durch die Keyboards. Der weibliche Gesang, der von tief und ausdrucksstark über melodisch und rockig bis hin zu klassischem Gesang im Mezzo-Sopran reicht, und dazu die aggressiven Black-/ Death-Metal Vocals, sowie mehrstimmige Gesänge, prägen den völlig individuellen Stil der Band bis heute.
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